Freizeittipps für Ostbayern

Freizeittipps für Ostbayern – Was tun bei schlechtem Wetter?

Ein Tag mit schlechtem Wetter reiht sich an den nächsten? Und nun? Den ganzen Tag zuhause vor dem Fernseher sitzen oder mit der Spielekonsole spielen? Da haben wir bessere Ideen! Wir zeigen, wo man seine Freizeit in Ostbayern auch bei schlechtem Wetter so richtig auskosten kann:

Tipp 1: Klettern

Die Boulderwelt im Regensburger Gewerbepark bietet auch bei schlechtem Wetter unbegrenzten Kletterspaß. Bouldern, das bedeutet klettern ohne Seil und Gurt. Grund zur Besorgnis gibt es deshalb nicht. Geklettert wird beim Bouldern nur bis zur sicheren Absprunghöhe von drei bis vier Metern. Gedämpft wird ein etwaiger Absprung außerdem mittels dicker Schaumstoffmatten. Auf insgesamt acht Parcours können Besucher sich hier so richtig auspowern. Auch Kinder kommen auf dem extra Kinderparcours voll auf ihre Kosten.

Tipp 2: Unterirdischer Spaß

Die Tropfsteinhöhle Schulerloch liegt in der Nähe von Kehlheim und ist im Zeitraum von Anfang April bis Anfang Oktober jeden Tag geöffnet. Im Rahmen von halbstündigen Führungen werden Besucher hier in eine aufregende, unterirdische Welt entführt. Auch spezielle Erlebnistouren mit Motto oder Gruppenführungen sind möglich. Diese sollten jedoch im Voraus gebucht werden. Damit dem Spaß nichts im Wege steht, sollte außerdem unbedingt an warme Kleidung gedacht werden.

Empfohlen werden kann zudem auch die König-Otto-Tropfsteinhöhle bei Velburg, südöstlich von Neumarkt in der Oberpfalz. Besondere Attraktionen der Höhle sind sowohl die sogenannte Adventshalle, ein spezieller Teil der Tropfsteinhöhle, der erst später entdeckt wurde, als auch die „Schatzkammer“. Bei ihr handelt es sich um ein mit Wasser gefülltes Sinterbecken. Interessant sind außerdem vor allem die Stalagnaten, eine Kombination aus Stalagtiten und Stalagmiten, die sich in der Höhle finden. Neben normalen Führungen werden auch hier spezielle Erlebnisführungen angeboten.

Tipp 3: Geschwindigkeitsrausch auf der Kartbahn

Das Prokart Raceland in Wackersdorf ist ein Eldorado für alle Kartfans. Aufgrund dessen, dass sowohl eine Indoor- als auch eine Outdoorbahn existiert, ist Fahrspaß bei jedem Wetter garantiert. Mit einer Länge von 610 Metern gehört die Indoorbahn zu den größten Kartbahnen in ganz Deutschland. Langeweile kommt hier sicher keine auf.

Tipp 4: Eine Tour durch die Geschichte

In ganz Ostbayern finden sich Museen verschiedenster Ausrichtung und Ansprüche, die jeden (regnerischen) Tag zu einer interessanten Entdeckungsreise machen. Genannt werden können zum Beispiel das landwirtschaftliche Oldtimermuseum „Bulldogmuseum Windmais”, das Bauern- und Heimatmuseum Mappach oder das Historische Museum in Regensburg. Mit ein wenig Recherche findet sich sicher auch in Ihrer Nähe ein Museum, das Ihnen zusagt.

Tipp 5: Ab ins kühle Nass

Dank der Vielzahl an Hallenbädern in der Region kommen Wasserfans auch bei schlechtem Wetter nicht zu kurz. Ist man bereit eine längere Anfahrt in Kauf zu nehmen, ist ein Besuch im Palm Beach Kristall in der Nähe von Nürnberg oder auch der Therme Erding zu empfehlen. Doch auch direkt in Ostbayern finden sich zahlreiche Hallenbäder, die es ermöglichen, sich auch bei schlechtem Wetter ins kühle Nass zu stürzen. Zu nennen sind hier zum Beispiel das Westbad in Regensburg, das Bulmare in Burglengenfeld oder auch das Keldorado in Kelheim.

Tipp 6: Film ab!

Egal ob Liebeskomödie, Action-, Horror- oder Animationsfilm. Im Kino ist für jeden was geboten. Gerade bei schlechtem Wetter bietet sich so ein Kinoabend mehr als an. Unabhängig vom Wetter können Sie es sich hier mit einer Tüte Popcorn in einem ausladenden Kinosessel bequem machen und sich für einige Stunden in eine andere Welt entführen lassen – weg von dem schlechten Wetter draußen.

Tipp 7: Wie wäre es mit einem guten Buch?

Büchereien mögen zunächst nicht wie das typische Ausflugsziel klingen. Wenn es jedoch regnet, dann kann sich so ein Besuch mehr als lohnen, denn mit einem guten Buch, einer Tasse heißen Kakao und einer kuscheligen Decke ist das schlechte Wetter doch gleich halb so schlimm, oder nicht?

 

(Foto: ©fotolia/Konstantin Yuganov)