Naturpark Oberpfälzer Wald

Naturpark Oberpfälzer Wald

Der Oberpfälzer Wald wird geprägt vom Urgestein – also von Graniten und Gneisen. Diese Gesteine gehören zu den ältesten landschaftsbildenden Gesteinen. Der Oberpfälzer Wald ist ein Teil des herzynischen Gebirgsraumes im zentralen Mitteleuropa. Es umfasst das Gebiet vom Fichtelgebirge über den Böhmerwald bis hinunter nach Passau zum „Unteren Bayerischen Wald”. Innerhalb dieses großen Komplexes hat der Oberpfälzer Wald seine spezifischen und charakteristischen, naturräumlichen Besonderheiten, die ihn von den übrigen Teilen unterscheiden.

Auch besonders seltene Pflanzengesellschaften wie „Orchideen- oder Enzianwiesen” haben im Naturpark noch ihre Heimat. Aufgrund der zahlreichen Grenzertragsstandorte für die Landwirtschaft nehmen extensiv genutzte und sowohl für das Landschaftsbild als auch für den Naturschutz besonders bedeutsame Feuchtwiesen einen immer größeren Raum ein.

Charlottenhofer Weihergebiet

Das Charlottenhofer Weihergebiet ist das zweitgrößte Naturschutzgebiet der Oberpfalz und zeichnet sich aus durch seine landschaftliche Schönheit, seine sehr wertvollen Pflanzenbestände, v.a. aber durch seine herausragende Bedeutung als Brut-, Durchzugs- und Raststätte für über 100 Vogelarten (z. B. Fisch-, Seeadler, Schwarzstörche, Kormorane, Flussläufer, Flussregenpfeifer).

www.naturpark-opf-wald.de

Kulzer Moos

Auf der Tour durch das Prackendorfer und Kulzer Moos kann man durch unwüchsigen Moorwald streifen und geheimnisvolle Moorgewässer entdecken. Hier findet man viele seltene Tiere und Pflanzen und erfährt wissenswertes über die frühere Nutzung dieses Naturschutzgebietes.

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Das Taubenwiesbachtal

Der Taubenwiesbach mündet unterhalb des Eixendorfer Stausees in die Schwarzach. Dort beginnt ein Lehrpfad, der über die hier vorkommenden Baumarten und über weitere Themen rund um den Wald informiert. Bei der Führung werden die Besonderheiten dieses Lebensraums und die außergewöhnliche Zusammenarbeit verschiedenster Beteiligter bei der Umsetzung eines Naturschutzprojektes näher erläutert.

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Der Jugenberg

Im Naturpark des Vorderen Bayerischen Waldes ist der Jugenberg mit 610 Metern ein markanter Orientierungspunkt bei Nittenau. Vom Treffpunkt Hof am Regen geht die Wanderung zunächst über Gunt nach Eckartsreuth. Steinskulpturen säumen dann den Weg zum Gipfel. Durch Lichtungen bietet sich immer wieder ein herrlicher Ausblick über das Regental und in Richtung der Stadt Nittenau. Nach einer ca. zweistündigen Wanderung kann man auf Wunsch zu einer Brotzeit einkehren oder die Brennerei der Jugenbergbauern besichtigen.